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Sergio
Gobi, Gesang.
Sergio Gobi wurde 1963 in Buenos Aires geboren. Der Tango begleitete ihn
schon seit seiner Kindheit. „Mein Vater hatte daran Schuld. Damals
war der Tango praktisch schon tot. Alle meine Freunde hörten Rock'n
Roll".
Seit seiner Jugend sang er hier und dort, „jedoch ohne großen
Erfolg". „Mein erstes Tangoorchester bestand aus zwei Leuten,
meinem Freund, dem Bandoneonspieler Fabián Carbone und mir mit meiner
Gitarre und Stimme". Danach versuchte er sich mit anderen Tangobands,
widmete sich aber schließlich der Malerei, die er studiert hatte.
Der Tango hatte ihn und Buenos Aires jedoch nicht ganz verlassen. Denn er übte
in den Milongas (Tangobällen). Dort lernte er ihn tanzen.
1998 reiste er zum ersten Mal nach Berlin und „hatte das Glück" dort
mit Coco Nelegatti zu spielen. „Berlín inspirierte mich von
Neuem“. Als er nach Buenos Aires zurückkehrte, machte er Aufnahmen
mit dem Gitarristen Matías Sorokin. „Eines Tages besuchten mich
die Musen und ich komponierte einen Tango."
Seit Juni 2001 lebt Sergio Gobi in Berlin. Hier begleitete er ein Jahr lang
als Sänger das Duo „Tango y más“.
Christian Gerber *1976; studierte an der Hochschule für
Musik “Hanns Eisler“ in Berlin.
Bereits 1994 begann seine intensive Beschäftigung mit dem argentinischen
Tango.
Er besuchte u.a. Kurse bei den Bandoneonisten J. J. Mosalini und A. Marcucci.
Neben dem Mitwirken an zahlreichen Genre - übergreifenden Projekten
und Konzerten mit zeitgenössischer Musik (bspw. “Novemberland“ gemeinsam
mit Literaturnobelpreisträger Günther Grass) runden Film- (bspw.
für Helmut Dietl) und Theatermusiken (z.B. am Deutschen Theater, Schaubühne
Berlin, Berliner Ensemble) seine musikalische Tätigkeit ab. Seit 2003
spielt er gemeinsam mit dem Electronic - Fusion - Projekt "Tangocrash", "Ensemble
Hyperion" und dem Gran orquesta tipica "Sabor a Tango". Als
Studiomusiker arbeitete er für so bekannte Künstler wie Herbert
Grönemeyer oder Anett Luisan. |